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SOMA

Grundsätze

Wie wir arbeiten, und wo wir aufhören.

Sechs Fragen, die man einer Ernährungs-App stellen sollte, bevor man ihr etwas glaubt. Jede unserer Antworten schränkt das Produkt ein. Wer sie nicht kennt, hält SOMA für eine App, die weniger verspricht als die anderen. Genau das ist sie, und genau das ist der Punkt.

Woher wisst ihr das?

Jede Angabe trägt ihre Herkunft.

Die vier Stufen hängen an jeder einzelnen Zahl und nicht an der Datenbank als Ganzes. Du siehst also nicht nur den Wert, sondern auch, wie sicher er ist, und zwar an der Zahl selbst statt in einer Fußnote, die niemand aufklappt.

  1. Belegt

    In der App

    12,4 g

    Gemessen, auf der Packung deklariert oder aus einer Quelle verlinkt. Steht ohne Zusatz da.
  2. Abgeleitet

    In der App

    rund 12 g

    Aus etwas Belegtem gerechnet, zum Beispiel von 100 g auf deine Portion. Woraus, steht daneben.
  3. Geschätzt

    In der App

    10 bis 14 g

    Erfahrungswert oder Mittelwert einer Warengruppe. Immer ein Bereich und nie ein Punktwert, damit die Angabe nicht genauer aussieht, als sie ist.
  4. Unbekannt

    In der App

    keine Angabe

    Wir wissen es nicht. Dann steht dort keine Zahl, sondern der Grund.

Was wir nicht wissen, bleibt „nicht wissen". Es wird nicht zur Null, nicht zum Durchschnitt und nicht zu einem Schätzwert, der aussieht wie eine Messung. Eine erfundene Zahl ist die schlechtere Lücke.

Woher der Bestand kommt

Hinter dem Bestand stehen 61 Quellen, und zu jeder ist hinterlegt, wem sie gehört und was wir damit dürfen. Bei Nährwerten führen wir fünf große Werke nebeneinander statt eines einzigen: Open Food Facts, USDA, BLS, CIQUAL und NEVO. Wo sie voneinander abweichen, mitteln wir das nicht weg, sondern sagen, aus welchem Werk die Zahl stammt.

Warum wir alles aufheben

Jedes Dokument, das wir jemals abgerufen haben, liegt im Original bei uns. Finden wir später einen Fehler in unserer eigenen Auswertung, rechnen wir 3.293.717 Dokumente noch einmal durch, ohne ein einziges Mal ins Netz zu gehen. Eine Korrektur kostet dann einen Rechenlauf und keine neue Beschaffung.

Der Assistent hält sich auch daran

Er gibt keinen Satz aus, für den er keine anklickbare Quellzeile hat. Ohne Beleg bleibt der Satz zurück, auch dann, wenn er stimmt. Eine Zahl, die in keiner Quelle steht, nennt er nicht, und Prozentwerte rechnet er nicht selbst aus.

„Prozentwerte rechne ich nicht selbst aus. Ich nenne nur, was so belegt ist."

Und wie oft liegt ihr daneben?

So oft treffen wir. Und die eine Zeile, in der wir es nicht tun.

Menge kann jeder herunterladen. Ob die Daten stimmen, sieht man ihnen nicht an. Wir haben deshalb Stichproben von Hand nachgeprüft, Fall für Fall, und schreiben das Ergebnis hier hin. Mit der Zahl der geprüften Fälle daneben, denn eine Prozentangabe ohne Stichprobe ist keine.

GeprüftRichtig

Zutat richtig erkannt

99,2 %

117 Fälle

Nährwerte richtig übernommen

98,1 %

252 Fälle

Passendes Produkt gefunden

96,9 %

571 Fälle

Menge richtig umgerechnet

96,5 %

191 Fälle

Zubereitungsschritt sauber zerlegt

86,7 %

26 Fälle

Die letzte Zeile ist unsere schlechteste, und genau deshalb steht sie hier. Eine Tabelle, in der nur die guten Zeilen stehen, ist keine Messung, sondern eine Auswahl. Und wer eine Auswahl als Messung ausgibt, hat auch die Zahlen darüber verspielt.

Was dahinter liegt

Diese acht Zahlen sind kein Argument für sich. Sie stehen hier, weil sie sagen, worauf sich die Prozentwerte darüber beziehen, und weil jede von ihnen ihr eigenes Messdatum trägt.

  • 2.232.329

    Produkte

    Verpackte Lebensmittel mit Zutatenliste und Nährwerten, aus dem Handel und aus offenen Datenbanken.

  • 49.174

    Rezepte

    Vollständig, mit Mengen und Zubereitung. Nicht Titel mit Bild und einem Link nach woanders.

  • 6.803

    Kanonische Zutaten

    Der gemeinsame Nenner. „Natives Olivenöl extra" und „Olivenöl, kaltgepresst" sind hier eine Zutat und nicht zwei.

  • 167.158

    Orte, an denen es frisch etwas gibt

    Höfe, Märkte, Automaten und Imkereien, dazu öffentliche Ernteorte ohne Betreiber. Aus acht eigenen Crawlern.

  • 61

    Registrierte Quellen

    Jede mit Lizenz und Nutzungsrecht hinterlegt. Ohne diese Angabe wird nichts übernommen.

  • 3.293.717

    Aufbewahrte Dokumente

    Unveränderte Kopien im Original. Sie sind der Grund, warum eine Korrektur ohne neuen Abruf auskommt.

  • 445.618

    Zutatenzeilen

    Jede einzelne aufgelöst in Menge, Einheit und Zutat. Das ist die Arbeit, die kein Rezeptportal macht.

  • 411.027

    Zubereitungsschritte

    Zerlegt in Handlung, Gerät und Zeit, damit ein Schritt planbar wird und nicht nur lesbar.

gemessen am 2. September 2026

Wer bewertet hier wen?

Zwei Zahlen, nicht eine.

Ein einzelnes Gericht ist selten gut oder schlecht. Es ist gut oder schlecht im Zusammenhang der Woche und des Ziels dieser Person. Wer beides in dieselbe Zahl rechnet, schließt aus einer Portion auf eine Ernährung.

Die Note des Rezepts

Vier Treiber: Zutaten, Produkte, Zubereitung, Bilanz. Sie ändert sich nicht, wenn jemand anderes dasselbe Gericht kocht. Für alle im Haushalt steht dieselbe Zahl.

Die Bilanz der Person

Nährstofflücken, Vielfalt über die Woche, Essfenster. Sie gehört einem Menschen über einen Zeitraum, nicht einem Rezept.

Verbunden werden beide über eine Passung („dieses Gericht schließt eine Lücke deiner Woche") und nicht über eine Verrechnung.

Jede Zahl reist mit ihrem Nenner. Ein Tag ohne Eintrag heißt „nicht erfasst", nicht „nichts gegessen". Unterhalb einer Mindestzahl erfasster Tage entsteht deshalb keine Zahl, sondern die Auskunft, wie viele noch fehlen.

Solange das Regelwerk fachlich nicht abgenommen ist, trägt jede Note das Wort „Vorschlag", und zwar an der Zahl statt als Fußnote.

Macht ihr mir ein schlechtes Gewissen?

Wir spielen mit Verhalten, nicht mit Körperwerten.

Eine Serie, die beim ersten Ausrutscher reißt, erzeugt Scham. Ein Punktesystem auf Kalorien belohnt Verzicht. Beides ist bei einem Teil der Nutzer nicht bloß wirkungslos, sondern schädlich. Deshalb ist es hier nicht gebaut.

  1. Belohnt wird kochen, planen, saisonal einkaufen, Reste verwerten. Nie „unter dem Ziel geblieben".
  2. Wochenziele statt Tagesdruck. Serien lassen sich reparieren, ein verpasster Tag beendet nichts.
  3. Der Haushalt ist ein Team. Keine Rangliste zwischen Personen, schon gar nicht zwischen Eltern und Kindern.
  4. Kalorien lassen sich vollständig abschalten. Dann fragen wir gar nicht erst nach dem Gewicht.

Die wirksamste Mechanik ist keine Mechanik, sondern eine Tatsache: Jeder Haushalt wirft messbar Geld weg, in Deutschland rund 372 € je Person und Jahr. Anders als Punkte lässt sich diese Zahl nicht entwerten.

Wer sieht meine Daten?

Vier Bereiche, und keiner greift in den anderen.

Fachkräfte und Erzeuger arbeiten in einer eigenen Anwendung, mit eigener Anmeldung und eigenen Rechten. Keiner von ihnen ist Mitglied deines Haushalts. Jeder Pfeil, der auf deine Daten zeigt, ist einer, den du selbst erteilt hast.

Den Zugangscode erzeugt die Fachkraft, eingelöst wird er von dir. Umgekehrt wäre es ein Orakel darüber, wer hier ein Konto hat.

Dein Haushalt

SOMA · die App

Personen

Erwachsene mit Konto, Jugendliche ab 16, Mitesser, Kinder mit Profil ohne eigenes Konto.

Was darin liegt

Wochenplan, Einkaufsliste, Vorrat, Tagebuch, Präparate.

Die Einwilligung hängt an einer Person, nicht am Haushalt. Eine Fachkraft erbt deshalb nichts von dem, was du deinem Haushalt erlaubt hast.

Orte, an denen es das gibt

SOMA Backoffice · eigener Zugang

Hof, Markt, Automat

  • Übernimmt seinen Betrieb und pflegt Stammdaten, Sortiment und Öffnungszeiten.
  • Erscheint in deiner Liste, wenn du diesen Bezugsweg wählst.

darf nichtSieht dich nicht. Bewertung und Vollständigkeit sind für ihn gesperrt.

Sortiment

Kommt zu dir, sobald du diesen Weg wählst.

Handelspartner

  • Sieht, wie oft ein Bezugsweg gewählt wurde, ab fünf Haushalten.

darf nichtNie eine Person, nie ein Haushalt, nie eine Liste. Unter fünf kommt keine Zahl, auch keine Null.

Anonyme Summe

Ab fünf Haushalten. Ohne Person, ohne Haushalt, ohne Liste.

Pfeilrichtungin beide Richtungennur zum Haushalt hinnur vom Haushalt wegDer Punkt ist der Anfang, die Spitze das Ziel.

Kein Pfeil zeigt in deine Daten, ohne dass du ihn gezogen hast. Jeder lässt sich mit einem Klick zurücknehmen, und die Zeile bleibt danach als Nachweis stehen.

Kein Medizinprodukt.

Wir stellen nichts fest und behandeln nichts. SOMA bewertet Essen, nicht Menschen. Sobald ein Werkzeug eine solche Zweckbestimmung behauptet, greift die Verordnung (EU) 2017/745, und aus einem Ernährungsbegleiter wird ein Zulassungsverfahren.

Keine Einnahmeempfehlung.

Beim Stack steht, was auf dem Etikett steht: Portionen laut Hersteller. Wir führen die Liste, entschieden wird von dir. Was aus der Zufuhrsumme folgt, ist eine ärztliche Frage und keine, die eine App beantwortet.

Wechselwirkungen sind ein Nachschlagewerk.

Wir zeigen belegte Stoff-Paare mit Richtung und Mechanismus, und mehrere davon beschreiben das Gegenteil einer Warnung: Vitamin C erhöht die Eisenaufnahme. Wir gleichen sie nicht mit deiner Liste ab. Das wäre eine Aussage über dich, und die steht uns nicht zu.

Kein Datenhändler.

Wetter, Luft, Pollen und Adressen holen wir nicht bei einem Dienst ab, der dabei mitschreibt, wer da gerade fragt. Beides läuft auf unseren eigenen Rechnern. Wo du bist, verlässt das Haus also nicht. Der Preis dafür sind 884 MB Kartendaten auf der eigenen Platte statt eines kostenlosen fremden Zugangs, und wir zahlen ihn gern.

Kein Medizinprodukt

Früher Zugang

Wir sagen Bescheid, sobald es losgeht.

Eine Nachricht zum Start, danach nur, wenn es wirklich etwas zu sehen gibt. Kein Newsletter, keine Kündigungsschleife, kein Konto nötig.

Eine Nachricht zum Start. Kein Newsletter, keine Kündigungsschleife.

Was SOMA im Einzelnen kann

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