Wir verkaufen keine Daten
Nicht als Rohdaten, nicht als Profil, nicht als Zielgruppe. Es gibt kein Geschäftsmodell, das darauf aufsetzt, und keinen Vertrag, der es vorbereitet.
Was passiert, und was nicht
SOMA verarbeitet Angaben, die zu den empfindlichsten gehören, die ein Mensch hat: was er isst, was er nicht verträgt, wen er mitversorgt. Vier Sätze vorweg, dann die Einzelheiten.
Dieser Text ist ein Entwurf und noch nicht anwaltlich geprüft. Vor der Veröffentlichung unter einer echten Domain gehört er einmal durch eine Kanzlei.
Nicht als Rohdaten, nicht als Profil, nicht als Zielgruppe. Es gibt kein Geschäftsmodell, das darauf aufsetzt, und keinen Vertrag, der es vorbereitet.
Server, Datenbank und Sicherungen stehen in deutschen Rechenzentren. Auch die Dienste, die andere zukaufen, betreiben wir selbst: Wetter, Luft und Pollen laufen auf einer eigenen Open-Meteo-Instanz, Adressen auf einem eigenen Nominatim. Wo du bist, verlässt das Haus nicht.
Die Verbindung läuft ausschließlich über TLS. Datenbank und Sicherungen liegen verschlüsselt. Ein abhandengekommener Datenträger ist damit ein abhandengekommener Datenträger und kein Vorfall.
Eine Ärztin oder ein Coach sieht nichts, was nicht ausdrücklich freigegeben wurde, und zwar Stück für Stück statt in einem Zug. Der Widerruf wirkt sofort und braucht keine Begründung.
Verantwortlich im Sinne der Datenschutz-Grundverordnung ist die Gesellschaft, die das Impressum nennt, vertreten durch die dort genannte Person. Eine Anfrage nach dieser Erklärung geht an dieselbe Anschrift.
Diese Website setzt keine Cookies, bindet keine fremden Server ein und misst kein Nutzungsverhalten. Die Schriften liegen auf unserem eigenen Server, es gibt kein Analysewerkzeug und kein Werbenetzwerk. Was anfällt, sind die Zugriffsdaten, die jeder Webserver protokolliert: gekürzte IP-Adresse, Zeitpunkt, aufgerufene Adresse, Browserkennung. Rechtsgrundlage ist unser berechtigtes Interesse am sicheren Betrieb, Artikel 6 Absatz 1 Buchstabe f DSGVO. Die Protokolle werden nach sieben Tagen gelöscht.
Trägst du dich ein, speichern wir fünf Dinge: die E-Mail-Adresse, die gewählte Rolle, die Sprache der Seite, die Seite selbst, auf der du dich einträgst, und den Zeitpunkt. Sonst nichts, insbesondere keinen Namen, keine IP-Adresse und kein Zählpixel. Die Seite wird gespeichert, weil sie die einzige Frage beantwortet, die wir später stellen: welche Tür trägt. Rechtsgrundlage ist deine Einwilligung, Artikel 6 Absatz 1 Buchstabe a DSGVO. Jede Nachricht trägt einen Abmeldelink, und die Abmeldung löscht den Eintrag, statt ihn zu markieren.
Wer SOMA benutzt, hinterlegt Angaben über Ernährung, Unverträglichkeiten und Erkrankungen. Das sind Gesundheitsdaten im Sinne von Artikel 9 DSGVO und damit besonders geschützt: Sie werden nur auf ausdrückliche Einwilligung hin verarbeitet, nur für die Funktion, für die du sie hinterlegst, und sie verlassen den Haushalt nur dorthin, wohin du sie einzeln freigibst. Diese Erklärung hier beschreibt die Website. Für die App gilt eine eigene, und du bekommst sie beim Anlegen des Kontos zu sehen, nicht danach.
Der Betrieb läuft bei einem Anbieter mit Rechenzentren in Deutschland, auf Grundlage eines Auftragsverarbeitungsvertrags nach Artikel 28 DSGVO. Sein Name steht hier, sobald der Vertrag geschlossen ist. Weitere Auftragsverarbeiter gibt es nicht: keinen Versanddienst für Nachrichten, kein Formularwerkzeug, keinen fremden Kundendienst.
Wir arbeiten mit Anbietern zusammen, damit ein Produkt aus der App auch tatsächlich zu bekommen ist, und eine Vergütung darf dabei fließen. Was ein Anbieter zu sehen bekommt, ist eine Auswertung ohne Personenbezug und erst ab fünf Haushalten: wie oft ein Bezugsweg gewählt wurde. Keine Namen, keine Anschriften, keine Einkaufslisten. Auf die Rangfolge in der App wirkt eine Vergütung nicht, und das ist keine Zusage, sondern eine Bauart: Die bewertende Funktion bekommt den Namen des Anbieters gar nicht zu sehen.
Zugriffsprotokolle sieben Tage. Der Wartelisteneintrag bis zum Start oder bis zur Abmeldung, je nachdem, was zuerst kommt. Gesetzliche Aufbewahrungsfristen bleiben unberührt; sie betreffen Belege und keine Gesundheitsdaten.
Du kannst Auskunft verlangen, Berichtigung, Löschung, Einschränkung der Verarbeitung und Herausgabe in einem übertragbaren Format. Einer Verarbeitung auf Grundlage berechtigter Interessen kannst du widersprechen, und eine Einwilligung jederzeit widerrufen; was bis dahin geschah, bleibt davon unberührt. Eine formlose E-Mail genügt, und die Antwort kommt innerhalb eines Monats.
Wer meint, dass wir etwas falsch machen, kann sich bei einer Aufsichtsbehörde beschweren. Zuständig ist für uns die Behörde am Sitz in Berlin; du kannst dich aber ebenso an die deines Wohnorts wenden.
Der Name des Hostingdienstleisters, und die Frage, ob wir eine Datenschutzbeauftragte benennen müssen. Beides hängt an Entscheidungen, die mit der Gründung fallen. Auch dieser Text ist ein Entwurf und noch nicht anwaltlich geprüft.
Früher Zugang
Eine Nachricht zum Start, danach nur, wenn es wirklich etwas zu sehen gibt. Kein Newsletter, keine Kündigungsschleife, kein Konto nötig.
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